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ICE Sprint mit dem Neodrive Nabenmotor

ICE Sprint mit dem Neodrive Nabenmotor

Jens Etzelsberger vom Darmstädter Echo hat das Icletta Liegedreirad ICE Sprint mit Neodrive Elektroantrieb getestet und war begeistert.

Auch im Liegeradbereich wird die Elektrifizierung vorangetrieben. Icletta aus Weiterstadt rüstet die Liegedreiräder des englischen Herstellers ICE seit Neuestem auch mit dem Neodrive-Nabenmotor aus.

ICE liegende dreirad fahrrad elektro

„Boost“ – dieses simple Wörtchen in der Menüauswahl beschreibt unzweideutig, was den Fahrer erwartet, wenn er sich in dem tiefen Sitz aus Netzgewebe niedergelassen und die Füße auf die Pedale gesetzt hat: Schub, nichts als Schub. Das maximale Drehmoment von 40 Newtonmeter und die Motorleistung von 250 Watt beschreiben das Fahrgefühl auf dem elektrounterstützten Liegedreirad ICE Sprint aber nur unzulänglich.

Die nackten Zahlen müssen nämlich noch mit dem Kurvengeschwindigkeitsfaktor und der „Hintern-knapp-über-der-Straße-Konstanten“ multipliziert werden, um annähernd auf das Gokart-ähnliche Fahrspaß-Gefühl zu kommen, das von dem Dreirad vermittelt wird. Ein kurzer Druck auf die Pedale, und der Neodrive-Nabenmotor gibt in der höchsten Unterstützungsstufe alles.

Der Radnabenmotor aus deutscher Fertigung erlaubt aber nicht nur flottes Vorwärtskommen, sondern bietet auch einen Rückwärtsgang bis maximal vier km/h, der das Rangieren sehr vereinfacht. Das ICE Sprint macht aber nicht nur der Elektrifizierung wegen Spaß.

Es ist auch ein beeindruckendes und durchdachtes Stück Fahrzeugtechnik, das nicht nur mit der Parallelogrammfederung der beiden Vorderräder, dem elastomergedämpften Hinterbau, den hydraulischen Scheibenbremsen, dem kraftvollen und kaum hörbaren Motor, der Parkbremse und der Falttechnik überzeugt, mit der das Rad auf ein recht handliches Packmaß gebracht werden kann…

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